· 

Die närrischen Tage im Quakennest 2024

Schmutziger Dunschtig

Nachdem pünktlich um 6 Uhr die traditionellen Böllerschüsse ertönten, startete mit Begleitung der Quakenmusik der Weckumzug durch Ehingen und endete im Bürgerhaus, wo die Narrenschar bereits zum Frühstück erwartet wurde. Anschließend ging es mit Brezeln im Gepäck zum im Kindergarten St.Martin um die Kinder zu befreien. Trotz dem etwas feuchten Wetter waren viele Gruppen in einfallsreichem Häs im Dorf unterwegs. In diesem Jahr gab es sogar einen Dorfplan, wo die Narren an diesem Tag von den Gewerbetreibenden und Sponsoren mit Getränken und Speisen versorgt werden. Dafür vielen herzlichen Dank! Pünktlich um 14:30 startete der Narrenbaumumzug bei sonnigem Wetter am Bürgerhaus durch Ehingens Straßen bis hin zum Narrenbaumloch am Quaken-brunnen. Es startete mit dem Tanz der Quakenkids, begleitet durch die Quakenmusik und dann folgte die Proklamation durch Zunftmeister Stefan Heiser. Die Quakenholzer stellten schnell und gekonnt den geschmückten Narrenbaum. Die Narrenschar zog wieder zum Bürgerhaus. Im Bürgerhaushof musste Bürgermeister Stärk auch in diesem Jahr wieder nach gekonnter Argumentation von Zunftmeister Stefan und den Narrenräten den Rathausschlüssel bis Aschemittwoch abgeben. Damit es der Gemeindeverwaltung in der Zeit nicht langweilig wird, sollten sich diese überlegen, wie die Forderungen nach Erholungsurlaub auf Kosten der Gemeinde, ein Steuernachlass und die Umbenennung der Hauptstraße in die „Quakenzunft-Str.“, umgesetzt wird. Die Prämierung der vielen unterschiedlichen Häs-Gruppen, wie fleißige Bienen, Igel, Schneemänner, Ratatouille-Köche, Lagerfelds, pinke Bikergang, Mon-Cheries, Erdbeeren, Musketiere und Party-Mäuse startete mit einem Auftritt von Altbürgermeister Lehmann als Prinz Charles mit Camilla und seinem königlichen Gefolge. Die Narrenschar bekam sogar ein musikalisches Ständchen vom König. Die Narrenschar hielt es bei guter Stimmung, Essen und Trinken und im Barzelt noch einige Stunden beim Bürgerhaus aus.

 


Fasnet Samstag

Unter dem Motto „Vive la France“ lud die Quakenzunft zu dem diesjährigen Bunten Abend ein.

 

Der Narrenrat in typisch französischen Ringel-T-Shirts liefen zur französischen Nationalhymne mit den Quakenkids an der Hand in die Quakenhalle ein. Vor dem Bühnenbild mit Eifelturm begrüßte Präsident Stefan Heiser die vielen Gäste, besonders Bürgermeister Stärk und den Altbürgermeister Lehmann gefolgt von weiterer Prominenz wie die Schulleitung, Pfarrer, Gemeinderäte, Präsident der Narrenvereinigung, die befreundeten Zünfte und viele mehr, aber ganz besonders die Gäste aus unserer französischen Partnerstadt Domene, welche derzeit in der Gemeinde zu Besuch waren. Was für ein Glück, dass unser Ansager des Bunten Abends, Napoleon Bonaparte, alias Florian Dold, auch perfekt die französische Sprache beherrscht und somit die Programmansagen zweisprachig machen konnte.

 

Das Programm startete mit dem Quakentanz der Jungquaken unter Leitung von Janina Oexle, gefolgt vom Gesang der Golden Ladies (Ramona, Beate und Luzia), welche sich „echte Franzosen“ zum Feiern auf die Bühne holten. Die Labori’s machten sich mit der Bahn auf die Reise nach Paris, natürlich kam man zu später Stunde erst an und dann ging es sofort ins Pariser Nachtleben. Das es auch den Fachkräftemangel beim Kabarett gibt, zeigte der Narrenrat auf der Bühne. Wir sahen wie man mit einfachen Mitteln auch ohne Fachkräfte Kochshows, Kunst und Magie macht und sogar den Cancan tanzen kann. Francois und Jacques (Tanja u. Anja) von der Quakengruppe verständigten sich ohne Worte bei der Suche nach dem richtigen Plakat mit der Aufschrift „Vive la France“

 

Nach der Pause gab es einen Einblick, wie es einer deutschen Bauarbeitergruppe beim Einsatz im französischen Straßenbau geht. Die Gruppe an der Betonmaschine vom Motorsportclub war beim Schimpfen, Trinken und Tanzen sehr motiviert , hatte aber Probleme mit dem französischen Bauplan, sodass es zum „Grand Malheur“ – einer Gasexplosion kam.

 

Mit den Les belles de Ehingen, den Quakenwieble, ging es ins Moulin Rouge. Sie tanzten flott und schwingvoll den originalen Cancan und heizten dem Publikum mit ihren fliegenden Röcken mächtig ein.

 

Weiter ging es im Programm der Gruppe BeLiTo ( Benni, Linda,Toni ), die ihren Westernhut nicht mehr tragen wollten. Das Publikum durfte zu passender Musik staunen, wie der Stoffring aus Filz in den „Hut für alle Fälle“ gewandelt wurde.

 

Auch die „Holzergruppe“ durfte auf der Bühne nicht fehlen. Sie zeigten mit Ihrem Programmpunkt „Evolution de la danse“ wie gekonnt sich die Männer tänzerisch auf die immer wieder wechselnde Musik einstellen und bewegen konnten.

 

Zum Abschluss ging es mit der Gruppe „Tipes Nettoyeur“, übersetzt Kuttläbutzer, musikalisch auf Tour de france und diese machten riesig Stimmung mit Ihrer Blasmusik.

 

Präsident Heiser bedankte sich bei allen Gruppen, die wieder zum Gelingen des Bunten Abends beigetragen haben, dem Team vom Bühnenbild, dem Publikum und besonders Florian Dold für seine zweisprachige Ansage. Er überreichte ihm auch zum Dank wie allen Gruppen eine französische Salami mit Baguette und dazu auch ein kleines Präsent, denn er hatte sein 10-jähriges Jubiläum als Ansager beim Bunten Abend.

 

Die Bar war dann eröffnet und der Alleinunterhalter Johannes Kern spielte noch zum Tanz auf.


Fasnet Sunntig

Am Fasnet Sunntig fand ab 14 Uhr ein Narrenkaffee im Bürgerhaus statt. Die gemütliche Atmosphäre im Bürgerhaus mit Kaffeestube und Getränken war der richtige Rahmen für die Darbietung der „Wäschwieber“ Beate, Luzia und Ramona. Die drei „Wieber“ tratschten munter über die Missgeschicke und unglaublichen Dorfgeschichten, die sich bei den Ehinger*innen im vergangenen Jahr zugetragen hatten.

 

In der Nachmittagsmitte besuchte uns unser Landvogt der Vereinigung Hegau Bodensee Raily Mink. Er durfte wieder zahlreiche Ordensverleihungen für 20- und 15-jährige aktive Vereinstätigkeit vornehmen. Zunftmeister Stefan Heiser und Ordensmeister Armin Oexle ernannte an diesem Nachmittag Heinz Maier und Jürgen Ilgenstein zu Ehrennarren der Quakenzunft.

 


Fasnet Mäntig

Dieser Fasnet Mäntig Abend stand ganz im Zeichen des Jubiläumsjahr ‚50 Jahre Doppelgemeinde Mühlhausen-Ehingen‘. Um 17:30 starteten der Narrenverein der Käfersieder am Rathaus Mühlhausen und die Quakenzunft Ehingen am Bürgerhaus zu einem Sternmarsch mit dem gemeinsamen Ziel an der Riedmühle. Von welcher Seite unser Bürgermeister mitlaufen würde entschied bereits Tage zuvor das Los, weshalb er von Ehingen starten durfte. Viele Vereinsmitglieder*innen und Bürger*innen ließen es sich nicht nehmen dabei zu sein. Die beiden Zunftmeister Heiser und Bohnenstengel sowie Bürgermeister Stärk begrüßten an der Riedmühle die Narrenschar. BM Stärk hatte eigens das Lied „50 Jahr sind mir ä Gmond…“ zur Melodie ‚Ein Stern‘ von DJ Özi gedichtet und gesungen. Die Käfersiedermusik und die Quakenmusik sorgten für die musikalische Unterhaltung beim gemeinsamen Umtrunk und Zusammensein. Herzlichen Dank an die Familie Küchler für die Beherbergung im Hof. Eine schöne gemeinsame Fasnets-Aktion der beiden Narrenvereine!


Fasnet Dienschtig

Nach dem Kinderumzug zur Quakenhalle, begann die Kinderfasnacht mit dem traditionellen Wurstschnappen.

 

Dank des Einsatzes von Birgit Zepf, Sonja Veit, Claudia Heinermann, Andrea Zimmermann, Maria Constantino, Manuela Paul, Caroline Küchler, Sonja Küchler und natürlich Anja Rau und Ramona Stückler, unsere Jungquakenleitung konnte ein buntes Programm auf die Beine gestellt werden. Die Kindermoderatoren Constantin Stückler und Constantin Rau führten mit Ihren Ansagen gekonnt durch den Nachmittag.

 

Mit 10 Programmpunkten sorgten Tänze und Sketche für super Stimmung.

 

Nach dem Einmarsch der Akteure folgte der Quakentanz der Quakenminis, dann kamen die Turnkinder: Coco Loco und die Turnzwerge tanzten „Tanz alles was du hast“ Nach der Pause folgten die Bienchen und der Sketch „Der Klügere gibt nach“. Es gab noch 2 Tänze der SVM und dazwischen der Sketch „Aller Anfang ist schwer“

 

Beim Finale zeigte sich die große Zahl der kleinen Akteure – unser Narrensamen.

 

Der Nachmittag wurde von der Quakenmusik begleitet. Der Erlös der Narrenbaumlose ging auch in diesem Jahr zu gleichen Teilen an den Kindergarten St. Martin und das Haus am Mühlebach.

 

Mit den traditionellen „Kistenjucken“ und der Fasnets-Verbrennung endete die Fasnacht.


Dankeschön:

Die närrischen Tage verliefen friedlich und in guter Stimmung. Was wäre die Fasnacht ohne die vielen Helfer und Gönner. Deshalb möchte ich mich im Namen der Quakenzunft Ehingen bei allen für die tatkräftige Unterstützung bedanken.

 

Danke…

 

  • Der Rentner-Gruppe für die Auf-, Abbau- und Aufräumarbeiten
  • Dem Bühnenbild-Team
  • Der Technik für Ton und Licht
  • Den Hausmeistern der Halle und Bürgerhauses
  • Der freiwilligen Feuerwehr für die Bereitschaft- Dienste
  • Den Organisatoren der Kinderfasnacht
  • Dem Bedienungs-, Küchen- und Thekenpersonal für den freiwilligen Einsatz
  • Den Kuchenspendern
  • Dem Foto und Filmteam
  • Der Quaken-Musik für die musikalischen Einsätze beim Narrentreffen und an allen Tagen der Dorffasnacht
  • Allen, die auf und hinter der Bühne zum Gelingen des Bunten Abends beigetragen haben
  • Den Sponsoren, die uns Narren am Schmutzigen Dunschtig mit Speis und Trank versorgten

Danke auch an die Bevölkerung, die mit ihren zahlreichen Besuchen an den närrischen Tagen und am Bunten Abend zu einer schönen Fasnacht beigetragen haben.

 

Für die Quakenzunft Ehingen

Präsident Stefan Heiser

 

Gez. Martina Walther

-Schriftführerin -